Ein lang gehegter Wunschtraum geht in Erfüllung

 

Festakt zur Einweihung des erweiterten und sanierten Feuerwehrhaues

 

Nach einer großartigen Leistung der Freiwilligen Feuerwehr Bärenthal ist das um ein Dachgeschoss erweiterte und sanierte Feuerwehrhaus am vergangenen Samstag nach 15- monatiger Bauzeit offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. In seiner Begrüßung ließ Bürgermeister Tobias Keller den Bau des Feuerwehrhaues von den Anfängen 1938 bis heute noch einmal Revue passieren. Er nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen, dem Gemeinderat, dem Land und dem Landkreis, vor allem jedoch bei den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr für die großartige Unterstützung, insbesondere für die freiwillige erbrachte Eigenleistung von über 6.000 Stunden zu bedanken. Er gratulierte der Feuerwehr zu dem gelungenen Um- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses, an dem sich die Gemeinde auch entsprechend finanziell beteiligt habe. Das Feuerwehrhaus überzeuge dabei nicht nur durch seine technische Funktion, sondern darüber hinaus auch durch seine architektonische Gestaltung.

 

Kreisbrandmeister Andreas Narr, erst seit April 2018 offiziell im Amt, gratulierte auch im Namen von Landrat Bär, ebenfalls zu dem schönen Feuerwehrhaus, in dem nun genügend Platz für eine vernünftige Arbeit im Feuerlöschwesen möglich sei. Damit habe die Gemeinde erkannt, dass die Zeit im Feuerschutz nicht stehen bleibe, und eine kontinuierliche Verbesserung der Ausrüstung erforderlich mache. Gemeinsam mit Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Ernst Heinemann überreichte er Kommandant Frank Mehner das Model eines historischen Feuerwehrfahrzeuges.

 

Der Reigen der Gratulationen setzte der Kommandant der freundschaftlich verbundenen Wehr der Gemeinde Wurmberg – Neubärental John Marco Fader fort. Er sprach der Feuerwehr Bärenthal sein Kompliment für den zusätzlich geleisteten eigenen Beitrag aus. Dadurch habe die Wehr den Respekt und die Anerkennung des Bürgermeisters, der Gemeinderäte und der Bevölkerung erreicht.

 

Der zuständige Architekt Rolf-Dieter Lehr vom Architekturbüro Lehr und Projektleiter Daniel Nann betonten, dass ohne den freiwilligen Einsatz der Kameraden die Kosten rund 250 000 Euro betragen hätten und dank des ehrenamtlichen Einsatzes mehr als 100 000 Euro eingespart wurden. Nach der symbolischen Schlüsselübergabe richtete Elke Gehrling, die Gemeindereferentin und Notfallseelsorgerin der Seelsorgeeinheit Heuberg nachdenkliche Worte an die Feuerwehrmänner und segnete im Anschluss das Feuerwehrgerätehaus.

 

Im Anschluss lud Bürgermeister Tobias Keller alle Gäste zu einem Sektempfang ein. Bei belegten Brötchen, Getränken und vielen interessanten Gesprächen, klang der Abend harmonisch aus.