Öffentliche Bekanntmachung

 

7. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes GVV Donau-Heuberg

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung und frühzeitige Behördenbeteiligung mit Auslegung des Flächennutzungsplanes

 

Die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg hat am 12.10.2016 in öffentlicher Sitzung beschlossen, für die Verbandsgemeinden Bärenthal, Buchheim, Fridingen, Irndorf, Kolbingen, Mühlheim und Renquishausen den Flächennutzungsplan fortzuschreiben. Bei der 7. Fortschreibung handelt es sich um keine Gesamtfortschreibung im Sinne eines gesamträumlichen Konzepts. Vielmehr umfasst die vorliegende Fortschreibung neben nachrichtlichen Übernahmen rechtskräftiger Bebauungspläne, Neuausweisung von Bauflächen unterschiedlicher Nutzungen in allen Mitgliedsgemeinden außer der Stadt Fridingen.  

 

Mit der Fortschreibung werden in den Verbandsgemeinden folgende nachrichtliche Flächen übernommen, die bauplanungsrechtlich abgeschlossen sind. In Bärenthal sind dies der Bebauungsplan „Gassenäcker“, der Bebauungsplan „Bäralodge“ sowie die Herausnahme des Wasserschutzgebietes Taläcker und Tiefbrunnen. In Buchheim der Bebauungsplan „Baulückenschluss Rifflenäcker“, der Bebauungsplan „Rifflen-Allmend“ sowie die Ausweisung von zwei Baugrundstücken im Gründelbuchweg. In Irndorf die Ausweisung einer Fläche für Lagerung von Schütt- und Steingut sowie die Ausweisung eines Bereichs um das Freizeitheim Schönbühl. In Kolbingen der Bebauungsplan „Härtle-West“ 4 Änderung“ und der Bebauungsplan „Thennenbühl“. In Mühlheim der Bebauungsplan „Arrondierung Kellerweg“, der Bebauungsplan „Lindenäcker 1. BA“ und der Bebauungsplan „Erweiterung Lindenäcker“. In Renquishausen der Bebauungsplan „Alte Hofstelle Kirchstraße“.    

 

Der Gemeindeverwaltungsverband beabsichtigt ebenfalls Flächen für entsprechende Neuausweisung im Zuge von sinnvollen Ortsrandabwicklungen oder Arrondierung einer sinnvollen Bebauung entlang vorhandenen Straßen auszuweisen und möchte hiermit der Innenentwicklung Rechnung tragen. In Bärenthal sind dies Wohnflächen entlang des Wacholderweg und der Nusplinger Straße. In Buchheim eine Wohnfläche entlang der Meßkircher Straße und Beuroner Straße, eine Erweiterung des Gewerbegebiets Brandstatt sowie eine Mischgebietsausweisung im Gewann Ulrichswinkel. In Irndorf Übernahme der sich im Verfahren befindlichen Bebauungspläne „Buigen Nord“ und „Kirchstraße“. In Kolbingen eine Wohnfläche entlang der Schönenbergstraße und eine Fläche für die Erweiterung des Gewerbegebietes Thennenbühl. In Mühlheim die Ausweisung der Fläche für den Bebauungsplan „Feuerwehrmagazin“, zwei Sonderbauflächen für Schuppen der sich im Verfahren befindlichen  Bebauungspläne „Tellenäcker-Bühläcker Erweiterung Ost“ und Bebauungsplan „Schuppengebiet Stettener Tal“ sowie Wohnflächen des Bebauungsplans Stadtquartier „Am Nussbühl“. In Renquishausen die Wohnflächen des sich im Verfahren befindlichen  Bebauungsplans „Zinen I“.

 

Das Erfordernis der 7. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes ergibt sich aus der Verantwortung des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg für die städtebauliche Ordnung und Entwicklung auf Verbandsebene Sorge zu tragen und diese rahmendsetzend für die Bebauungspläne vorzugeben, sodass diese aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden können.

 

Die Durchführung der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs.1 BauGB sowie die frühzeitige Anhörung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs.1 BauGB wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Die frühzeitige Anhörung der Träger öffentlicher Belange findet in der Zeit vom 26.01.2017 bis 24.02.2017 statt.

 

Die frühzeitige Bürgerbeteiligung erfolgt in Form einer öffentlichen Auslegung beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg und bei den Rathäusern der Verbandsgemeinden. Der Vorentwurf des Flächennutzungsplanes des GVV Donau-Heuberg mit Übersichtsplan, Begründung und Umweltbericht liegt von

 

Donnerstag, 26. Januar 2017 bis Freitag 24. Februar 2017,

je einschließlich,

beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg,

Rathaus Fridingen, Verbandsbauamt, Zimmer 20

sowie in den Rathäusern der Verbandsgemeinden

 

während den üblichen Dienstzeiten öffentlich zur Einsichtnahme aus.

 

Mit der frühzeitigen Unterrichtung erhalten die Bürger gemäß § 3 Abs. 1 BauGB Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung. Anregungen können während der Auslegungsfrist in der Geschäftsstelle des Verbandes, beim Verbandsbauamt sowie in den Rathäusern zu den üblichen Dienstzeiten schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden.

 

Schriftlich vorgebrachte Anregungen sollten die volle Anschrift des Verfassers und gegebenenfalls auch die Bezeichnung des betroffenen Grundstücks enthalten. Anregungen werden auf jeden Fall entgegen genommen, auch wenn sie dieser Anforderung nicht entsprechen.

 

Fridingen, den 16.01.2017

gez. Stefan Waizenegger

Verbandsvorsitzender